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Kommentar: Entwicklung von machine learning und K.I.

Peter Schäfer

Digital Marketer
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Inhalt

Gefühlt die ganze Welt diskutiert aktuell über ChatGPT, künstliche Intelligenz, machine learning und die Zukunft menschlicher Arbeit. Nicht nur werden hier ständig Begriffe durcheinander geworfen – das ist nicht wirklich schlimm. Als schlimm empfinde ich die Panik-Mache: K.I. Tools werden Arbeitsplätze kosten, ChatGPT verstärkt rassistische Tendenzen und die Maschinen werden uns irgendwann auslöschen.

Hier ein paar sachliche Gedanken von mir zu diesem Thema.

 

Lesezeit für diesen Kommentar: 8 Minuten

 

Zunächst einmal empfinde ich Software, die machine learning als Basis nutzt, als überaus hilfreich. Zwar nerven mich all die vielen Anbieter, die bei jedem ihrer Produkte mittlerweile behaupten, dass es eine A.I. Software sei, aber auch dieser Hype wird vorbeigehen. Grundsätzlich halte ich moderne Software, die aus Datenmengen lernen kann für sehr sinnvoll und nützlich.

Ich benutze beispielsweise einen A.I.Writer, nämlich in der Regel Creaitor. Wer noch keine Ahnung hat, zu welchen Leistungen derartige Tools in der Lage sind, bekommt hier einen Vorgeschmack. Ich habe das Tool gefragt: „Wie gut können A.I. Tools mittlerweile Texte verfassen?“. Hier die Antwort:

„KI-Tools haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht und können nun Texte schreiben, die von von Menschen geschriebenen Texten fast nicht mehr zu unterscheiden sind. Sie verwenden Algorithmen zur Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP) und zum maschinellen Lernen, um große Datenmengen zu analysieren und Texte auf der Grundlage von Mustern und Regeln zu erstellen. Einige KI-Tools können sogar den Schreibstil eines bestimmten Autors oder einer bestimmten Zielgruppe imitieren. Ihre Fähigkeiten sind jedoch nach wie vor begrenzt, insbesondere in Bereichen wie Kreativität und Emotionen, in denen menschliche Autoren immer noch überragend sind. Nichtsdestotrotz werden die KI-Tools immer ausgefeilter und dürften sich in den kommenden Jahren weiter verbessern.“

Der Text ist absolut fehlerfrei und auch inhaltlich korrekt. Zwar steckt hier keine kreative Meisterleistung drin, aber die Frage wurde einwandfrei beantwortet.

Schaefer SEO - Creaitor Test Screenshot 8

Müssen sich Autoren und professionelle Texter nun fürchten? Jein. Ich bin fest davon überzeugt, dass schlechte Schreiber sich schleunigst nach einer neuen Einkommensquelle umschauen sollten. Wer unkreativ ist, unverständlich schreibt oder ständig Rechtschreibfehler einbaut, kann gegenüber der K.I. nicht bestehen.a

Brechen wir das Schreiben doch einmal simpel auf 3 Bausteine herunter:

  1. Fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik
  2. Inhaltliche Korrektheit und Aktualität
  3. Kreativer und ansprechender Schreibstil

Die modernen Tools schreiben fehlerfrei und sind inhaltlich in den meisten Fällen korrekt. Die Inhalte so weit aktuell, wie es die Datenlage zulässt. Es wird meiner Meinung nach nicht lange dauern und die die marktführenden Anbieter werden ihre Tools bis auf wenige Wochen oder vielleicht sogar Tage aktuell halten können.

Ein kreativer und ansprechender Schreibstil ist sicherlich Geschmacksfrage und auch stark vom jeweiligen Thema abhängig. Bei manchen Themen ist ein eher nüchternen Schreibstil durchaus erwünscht. Doch auch in Texten, wo ein hohes Maß an Kreativität bevorzugt wird, sehe ich die K.I. nicht auf verlorenem Posten. Ich habe Creaitor zum Beispiel gebeten, einen Absatz zum Thema „Eine Idee gegen Langeweile im Urlaub“ zu verfassen. Ich habe zudem die Tonalität auf „kreativ, lustig, locker“ festgelegt. Hier das Ergebnis:

„Langweilige Urlaube gehören der Vergangenheit an! Wie wäre es, wenn du mal etwas Neues ausprobierst? Wie wäre es mit einem besonderen Themenurlaub? Du könntest zum Beispiel einen Sprachkurs in dem Land machen, in dem du dich gerade befindest. Oder warum nicht eine örtliche Kochschule besuchen und lernen, wie man lokale Spezialitäten zubereitet? Wenn du eher der abenteuerliche Typ bist, könnte eine Rafting- oder Klettertour genau das Richtige für dich sein. Langweilige Strandtage waren gestern, bringe etwas Abwechslung in deinen Urlaub und erlebe unvergessliche Momente!“

Ist das so unkreativ?

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Zurück zur Frage, ob sich Autoren und Texter nun fürchten müssen. Schlechte Autoren und Texter ja. Aber das ist auch nicht weiter schlimm. Wer seinen Job schlecht macht, muss sich nicht nur vor Maschinen fürchten, sondern vor allen anderen Konkurrenten in diesem Job.

Gute Autoren und Texter sind in meinen Augen sicher. Wer kaum Fehler macht, sein Wissen aktuell hält und einen ansprechenden Schreibstil hat, wird der Software noch viele Jahre lang überlegen sein. Irgendwann wahrscheinlich nicht mehr, aber ich rede hier von Jahrzehnten.

Schwieriger sieht die Lage im breiten Mittelfeld aus. Was ist mit all den Textern und Autoren, die mittelmäßig sind? Hier kommt es stark auf die konkreten Einsatzbereiche an. Ein mittelmäßiger Romanautor muss sich keine Sorgen machen, weil hier die Kreativität das Alleinstellungsmerkmal ist und Maschinen gerade hier ihre größte Schwäche vorweisen.

Mittelmäßige Blogger haben ein Problem. Die Welt braucht nicht noch mehr Fitness-Blogger, die zum X-ten mal beschreiben, wie man abnehmen oder Muskeln aufbauen kann. Für „Muskeln aufbauen“ gibt es allein in Deutschland 5,3 Millionen Suchergebnisse bei Google. Wer seinen Blog mit solchen generischen Artikeln füllt, kann gerne durch eine Maschine ersetzt werden. Wer jedoch innovative Trainingsmethoden vorstellt, eigene Erkenntnisse vorstellt oder dies womöglich mit eigenem Bild-/Videomaterial verknüpft, ist safe. Das kann die K.I. noch lange nicht.

Und hier kommen wir zum vielleicht entscheidenden Punkt: Maschinen können auf absehbare Zeit noch nichts wirklich Neues kreieren. Sie können aus Bestehendem Lernen und die Daten der Vergangenheit auswerten. Je mehr Daten, desto besser. Menschen können aber auf unkonventionellen Wegen neue Dinge erschaffen, neue Ideen haben oder neue Sichtweisen beschreiben. Was ist noch nicht gibt, kann die Maschine auch nicht hervorbringen – noch nicht.

Ich glaube, dass das menschliche Gehirn im Grunde nichts anderes ist, als eine sehr fortgeschrittene Maschine. Ich bin überzeugt davon, dass Computer irgendwann auch kreative Neuschöpfungen hervorbringen werden.

Bis dahin müssen wir Menschen uns auf das konzentrieren, was unser Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Maschine ist. Und so war es doch schon immer.

Die Arbeit am Fließband wird immer mehr von Robotern übernommen. Es handelt sich um eine repetitive Bewegung, die keine kreativen Fähigkeiten voraussetzt. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Fließbandarbeiter mit ihrer Tätigkeit glücklich sind. Warum sollte das Auto also nicht von Robotern zusammengesetzt werden?

Mir ist durchaus bewusst, dass hier die Frage nach Arbeitsplätzen aufkommen muss. Wenn Roboter die Fließbandarbeiter ablösen, haben diese oftmals ein Problem. Allerdings sehe ich hier das Problem nicht im Fortschritt, sondern in starren Strukturen. Es gibt sehr erfolgreiche Modelle (oftmals, aber nicht nur aus dem Ausland), bei denen Fließbandarbeiter in anderen Bereichen eingesetzt wurden. Deutschland hat in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen einen Wandel durchgemacht, bei dem die Anzahl der monotonen, körperlichen Arbeiten reduziert wurde und dafür die Anzahl der monotonen, geistigen Arbeiten zugenommen hat. Mit dem Thema K.I. stehen nun vor allem die monotonen, geistigen Arbeiten vor einem Wandel.

Der Wandel wird sicherlich nicht leicht. Ich persönlich glaube, dass das bedingungslose Grundeinkommen hier eine entscheidende Rolle spielen wird; spielen muss. Allerdings führt dies an dieser Stelle zu weit 😉

Ich fasse an dieser Stelle kurz zusammen: Machine learning gefährdet vor allem Menschen, die ihre Arbeit nicht gut machen oder in einer monotonen Arbeit tätig sind. Wenn diese Menschen ihre Arbeit verlieren, müssen Lösungen her. Strukturen müssen sich verändern.

Aber ist dies nun etwas Neues? Etwas nie Dagewesenes?

Solche Umbrüche, solche Disruptionen gab in unserer Geschichte immer wieder. Und das Ergebnis, nach zugegebenermaßen oftmals langen Phasen der Umstellung, war in der Regel sehr positiv. So wird es sicherlich auch dieses Mal sein.

Nach den teilweise negativen Gedanken, möchte ich aber auch noch positive Worte formulieren. Ich persönliche profitiere von moderner Software enorm. Es ist nicht nur Creaitor, mein A.I. Writer. Ich nutze auch A.I. Bildgeneratoren. Früher habe ich Bilder teuer auf Stockbörsen gekauft, jetzt kann ich sie günstig nach meinen Vorstellungen generieren lassen. Ich nutze auch ein Tool, dass die Konkurrenz bei den Google-Ergebnisse analysiert, was ich früher aufwändig manuell gemacht habe. Im Großen und Ganzen spare ich ein Menge Zeit. Ist das nicht super?

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Machine learning verschafft uns, richtig eingesetzt, Zeit für andere Dinge. Dinge, die wichtiger sind, spannender sind, oder einfach für angenehmen Dinge, etwa Zeit mit der Familie. Früher habe ich für einen SEO-optimierten Blog-Artikel mit allem „drum und dran“ durchaus bis zu 10 Stunden gesessen. Ja, genau: Bis zu 10 Stunden. Keyword-Recherche, Konkurrenz-Analyse, Texterstellung, Korrekturlesen, Formatierung, Optimierung, Meta-Daten, Bilder und Infografiken, Veröffentlichung samt Verlinkungen. Mittlerweile brauche ich je nach Artikel ca. 5 Stunden. Das erlaubt mir entweder einen doppelt so hohen Output oder mehr Zeit für andere Dinge. Vielleicht werden es irgendwann nur noch 2 Stunden werden?

Ich sehe den Entwicklungen daher sehr positiv entgegen!

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Gefühlt die ganze Welt diskutiert aktuell über ChatGPT, künstliche Intelligenz, machine learning und die Zukunft menschlicher Arbeit. Nicht nur werden hier ständig Begriffe durcheinander geworfen – das ist nicht wirklich schlimm. Als schlimm empfinde ich die Panik-Mache: K.I. Tools werden Arbeitsplätze kosten, ChatGPT verstärkt rassistische Tendenzen und die Maschinen werden uns irgendwann auslöschen.

Hier ein paar sachliche Gedanken von mir zu diesem Thema.

 

Lesezeit für diesen Kommentar: 8 Minuten

 

Zunächst einmal empfinde ich Software, die machine learning als Basis nutzt, als überaus hilfreich. Zwar nerven mich all die vielen Anbieter, die bei jedem ihrer Produkte mittlerweile behaupten, dass es eine A.I. Software sei, aber auch dieser Hype wird vorbeigehen. Grundsätzlich halte ich moderne Software, die aus Datenmengen lernen kann für sehr sinnvoll und nützlich.

Ich benutze beispielsweise einen A.I.Writer, nämlich in der Regel Creaitor. Wer noch keine Ahnung hat, zu welchen Leistungen derartige Tools in der Lage sind, bekommt hier einen Vorgeschmack. Ich habe das Tool gefragt: „Wie gut können A.I. Tools mittlerweile Texte verfassen?“. Hier die Antwort:

„KI-Tools haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht und können nun Texte schreiben, die von von Menschen geschriebenen Texten fast nicht mehr zu unterscheiden sind. Sie verwenden Algorithmen zur Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP) und zum maschinellen Lernen, um große Datenmengen zu analysieren und Texte auf der Grundlage von Mustern und Regeln zu erstellen. Einige KI-Tools können sogar den Schreibstil eines bestimmten Autors oder einer bestimmten Zielgruppe imitieren. Ihre Fähigkeiten sind jedoch nach wie vor begrenzt, insbesondere in Bereichen wie Kreativität und Emotionen, in denen menschliche Autoren immer noch überragend sind. Nichtsdestotrotz werden die KI-Tools immer ausgefeilter und dürften sich in den kommenden Jahren weiter verbessern.“

Der Text ist absolut fehlerfrei und auch inhaltlich korrekt. Zwar steckt hier keine kreative Meisterleistung drin, aber die Frage wurde einwandfrei beantwortet.

Schaefer SEO - Creaitor Test Screenshot 8

Müssen sich Autoren und professionelle Texter nun fürchten? Jein. Ich bin fest davon überzeugt, dass schlechte Schreiber sich schleunigst nach einer neuen Einkommensquelle umschauen sollten. Wer unkreativ ist, unverständlich schreibt oder ständig Rechtschreibfehler einbaut, kann gegenüber der K.I. nicht bestehen.a

Brechen wir das Schreiben doch einmal simpel auf 3 Bausteine herunter:

  1. Fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik
  2. Inhaltliche Korrektheit und Aktualität
  3. Kreativer und ansprechender Schreibstil

Die modernen Tools schreiben fehlerfrei und sind inhaltlich in den meisten Fällen korrekt. Die Inhalte so weit aktuell, wie es die Datenlage zulässt. Es wird meiner Meinung nach nicht lange dauern und die die marktführenden Anbieter werden ihre Tools bis auf wenige Wochen oder vielleicht sogar Tage aktuell halten können.

Ein kreativer und ansprechender Schreibstil ist sicherlich Geschmacksfrage und auch stark vom jeweiligen Thema abhängig. Bei manchen Themen ist ein eher nüchternen Schreibstil durchaus erwünscht. Doch auch in Texten, wo ein hohes Maß an Kreativität bevorzugt wird, sehe ich die K.I. nicht auf verlorenem Posten. Ich habe Creaitor zum Beispiel gebeten, einen Absatz zum Thema „Eine Idee gegen Langeweile im Urlaub“ zu verfassen. Ich habe zudem die Tonalität auf „kreativ, lustig, locker“ festgelegt. Hier das Ergebnis:

„Langweilige Urlaube gehören der Vergangenheit an! Wie wäre es, wenn du mal etwas Neues ausprobierst? Wie wäre es mit einem besonderen Themenurlaub? Du könntest zum Beispiel einen Sprachkurs in dem Land machen, in dem du dich gerade befindest. Oder warum nicht eine örtliche Kochschule besuchen und lernen, wie man lokale Spezialitäten zubereitet? Wenn du eher der abenteuerliche Typ bist, könnte eine Rafting- oder Klettertour genau das Richtige für dich sein. Langweilige Strandtage waren gestern, bringe etwas Abwechslung in deinen Urlaub und erlebe unvergessliche Momente!“

Ist das so unkreativ?

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Zurück zur Frage, ob sich Autoren und Texter nun fürchten müssen. Schlechte Autoren und Texter ja. Aber das ist auch nicht weiter schlimm. Wer seinen Job schlecht macht, muss sich nicht nur vor Maschinen fürchten, sondern vor allen anderen Konkurrenten in diesem Job.

Gute Autoren und Texter sind in meinen Augen sicher. Wer kaum Fehler macht, sein Wissen aktuell hält und einen ansprechenden Schreibstil hat, wird der Software noch viele Jahre lang überlegen sein. Irgendwann wahrscheinlich nicht mehr, aber ich rede hier von Jahrzehnten.

Schwieriger sieht die Lage im breiten Mittelfeld aus. Was ist mit all den Textern und Autoren, die mittelmäßig sind? Hier kommt es stark auf die konkreten Einsatzbereiche an. Ein mittelmäßiger Romanautor muss sich keine Sorgen machen, weil hier die Kreativität das Alleinstellungsmerkmal ist und Maschinen gerade hier ihre größte Schwäche vorweisen.

Mittelmäßige Blogger haben ein Problem. Die Welt braucht nicht noch mehr Fitness-Blogger, die zum X-ten mal beschreiben, wie man abnehmen oder Muskeln aufbauen kann. Für „Muskeln aufbauen“ gibt es allein in Deutschland 5,3 Millionen Suchergebnisse bei Google. Wer seinen Blog mit solchen generischen Artikeln füllt, kann gerne durch eine Maschine ersetzt werden. Wer jedoch innovative Trainingsmethoden vorstellt, eigene Erkenntnisse vorstellt oder dies womöglich mit eigenem Bild-/Videomaterial verknüpft, ist safe. Das kann die K.I. noch lange nicht.

Und hier kommen wir zum vielleicht entscheidenden Punkt: Maschinen können auf absehbare Zeit noch nichts wirklich Neues kreieren. Sie können aus Bestehendem Lernen und die Daten der Vergangenheit auswerten. Je mehr Daten, desto besser. Menschen können aber auf unkonventionellen Wegen neue Dinge erschaffen, neue Ideen haben oder neue Sichtweisen beschreiben. Was ist noch nicht gibt, kann die Maschine auch nicht hervorbringen – noch nicht.

Ich glaube, dass das menschliche Gehirn im Grunde nichts anderes ist, als eine sehr fortgeschrittene Maschine. Ich bin überzeugt davon, dass Computer irgendwann auch kreative Neuschöpfungen hervorbringen werden.

Bis dahin müssen wir Menschen uns auf das konzentrieren, was unser Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Maschine ist. Und so war es doch schon immer.

Die Arbeit am Fließband wird immer mehr von Robotern übernommen. Es handelt sich um eine repetitive Bewegung, die keine kreativen Fähigkeiten voraussetzt. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Fließbandarbeiter mit ihrer Tätigkeit glücklich sind. Warum sollte das Auto also nicht von Robotern zusammengesetzt werden?

Mir ist durchaus bewusst, dass hier die Frage nach Arbeitsplätzen aufkommen muss. Wenn Roboter die Fließbandarbeiter ablösen, haben diese oftmals ein Problem. Allerdings sehe ich hier das Problem nicht im Fortschritt, sondern in starren Strukturen. Es gibt sehr erfolgreiche Modelle (oftmals, aber nicht nur aus dem Ausland), bei denen Fließbandarbeiter in anderen Bereichen eingesetzt wurden. Deutschland hat in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen einen Wandel durchgemacht, bei dem die Anzahl der monotonen, körperlichen Arbeiten reduziert wurde und dafür die Anzahl der monotonen, geistigen Arbeiten zugenommen hat. Mit dem Thema K.I. stehen nun vor allem die monotonen, geistigen Arbeiten vor einem Wandel.

Der Wandel wird sicherlich nicht leicht. Ich persönlich glaube, dass das bedingungslose Grundeinkommen hier eine entscheidende Rolle spielen wird; spielen muss. Allerdings führt dies an dieser Stelle zu weit 😉

Ich fasse an dieser Stelle kurz zusammen: Machine learning gefährdet vor allem Menschen, die ihre Arbeit nicht gut machen oder in einer monotonen Arbeit tätig sind. Wenn diese Menschen ihre Arbeit verlieren, müssen Lösungen her. Strukturen müssen sich verändern.

Aber ist dies nun etwas Neues? Etwas nie Dagewesenes?

Solche Umbrüche, solche Disruptionen gab in unserer Geschichte immer wieder. Und das Ergebnis, nach zugegebenermaßen oftmals langen Phasen der Umstellung, war in der Regel sehr positiv. So wird es sicherlich auch dieses Mal sein.

Nach den teilweise negativen Gedanken, möchte ich aber auch noch positive Worte formulieren. Ich persönliche profitiere von moderner Software enorm. Es ist nicht nur Creaitor, mein A.I. Writer. Ich nutze auch A.I. Bildgeneratoren. Früher habe ich Bilder teuer auf Stockbörsen gekauft, jetzt kann ich sie günstig nach meinen Vorstellungen generieren lassen. Ich nutze auch ein Tool, dass die Konkurrenz bei den Google-Ergebnisse analysiert, was ich früher aufwändig manuell gemacht habe. Im Großen und Ganzen spare ich ein Menge Zeit. Ist das nicht super?

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Machine learning verschafft uns, richtig eingesetzt, Zeit für andere Dinge. Dinge, die wichtiger sind, spannender sind, oder einfach für angenehmen Dinge, etwa Zeit mit der Familie. Früher habe ich für einen SEO-optimierten Blog-Artikel mit allem „drum und dran“ durchaus bis zu 10 Stunden gesessen. Ja, genau: Bis zu 10 Stunden. Keyword-Recherche, Konkurrenz-Analyse, Texterstellung, Korrekturlesen, Formatierung, Optimierung, Meta-Daten, Bilder und Infografiken, Veröffentlichung samt Verlinkungen. Mittlerweile brauche ich je nach Artikel ca. 5 Stunden. Das erlaubt mir entweder einen doppelt so hohen Output oder mehr Zeit für andere Dinge. Vielleicht werden es irgendwann nur noch 2 Stunden werden?

Ich sehe den Entwicklungen daher sehr positiv entgegen!

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